Alle Infos rund um unsere Container-Aktion findet ihr hier!

Annahmestopp für alle Instrumente außer Hörner, Bratschen und Fagotte

In den letzten Monaten haben wir über 100 Instrumente erhalten und sagen Danke! Bis auf einzelne Instrumente haben es die allermeisten auch schon in unser Lager geschafft. Deshalb suchen wir ab sofort nur noch Hörner, Bratschen, Fagotte und Instrumentenzubehör. Alle anderen Angebote lehnen leider ab.

Unsere Geigenbau-Workshops stehen an!

An den beiden Wochenenden vom 13. bis 15. Februar und vom 6. bis 8. März 2026 werden wir mit professionellen Geigenbauer:innen Geigen, Bratschen und Celli reparieren und spielfertig für Peru machen. Die Instrumente sind gesichtet und viele engagierte Workshop-Teilnehmer:innen. Wir freuen uns auf ein spannendes, produktives Wochenende und einen tollen Austausch!

Die letzten Transportaktionen stehen an – Unterstützung in München und Aachen gesucht!

Nach unseren ersten beiden großen Transportaktionen jeweils von Berlin und Stuttgart bis zu unserem Lagerraum in Velbert wird es im Februar einen letzten Transport von München über Stuttgart nach Velbert geben. Die Fahrt ab Stuttgart ist bereits organisiert, wir brauchen lediglich jemanden, der oder die einige Instrumente von München nach Stuttgart bringen kann. Wer sich vorstellen könnte, einen Transporter zu fahren oder einzelne Instrumente im Zug mitzunehmen, darf sich jederzeit per E-Mail an dacapo-peru@web.de melden.

NEWS AUS PERU UND DEUTSCHLAND

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Vorbereitungswochenende für unsere neuen Freiwilligen

Ende Mai haben wir unsere neuen Freiwilligen, Adele, Florian und Johann, auf ihren Einsatz im Centenario in Chimbote vorbereitet – dieses Mal mit einem deutlich erweiterten Konzept. Gemeinsam mit unserem aktiven Vereinsmitglied Martin Lau, der schon bei der Organisation des Benefizkonzerts eine wichtige Rolle gespielt hat, und dem DaCapo-Vorstand haben wir drei intensive Tage rund um Musikpädagogik und interkulturellen Austausch gestaltet.

Besonders bereichernd war die Teilnahme der peruanischen und venezolanischen Freiwilligen aus dem Projekt Arpegio Hildesheim, die aus erster Hand von ihren Erfahrungen in einem neuen Land berichteten. So entstand ein lebendiger Austausch über Erwartungen, Hoffnungen und auch Befürchtungen. Darüber hinaus wurde die Rolle eines Freiwilligendienstes in den postkolonialen und entwicklungspolitischen Kontext eingeordnet. Die Freiwilligen des vergangenen Jahres stellten außerdem den aktuellen Stand des Projekts in Chimbote vor – ein wertvoller Einblick für die nächste Generation.

Zwischen den Gesprächsrunden standen immer wieder musikpädagogische Übungen auf dem Programm, die praktische Ideen für den Unterricht mit Kindern, Anfängerschüler:innen und auch im Gruppenunterricht lieferten. Abgerundet wurde das Wochenende mit einem kulinarischen Highlight: dem peruanischen Essen, Arroz a la Cubana, das uns allen ein Stück Vorfreude auf Peru beschert hat.

Update: Auch in Peru sind Adele und Florian gut angekommen und wurden herzlich ins Team der Lehrer:innen vor Ort aufgenommen.

Der Container füllt sich

Mit unserer Container-Aktion möchten wir 2026 eine große Lieferung an Instrumenten und Zubehör nach Chimbote schicken, um die Orchester vor Ort mit spielfertigen und genügend Instrumenten ausrüsten zu können – bisher teilen sich zahlreiche Kinder ein Instrument und wechseln sich ab.

In den letzten Monaten haben wir bereits zahlreiche Instrumenten- und Zubehörspenden erhalten und kommen unserem Ziel damit ein großes Stück näher: Zwei Klaviere, drei Kontrabässe, viele Geigen, Instrumentenkästen sowie Holz- und Blechblasinstrumente wurden gespendet und eine erste Ladung ist im Rahmen einer großen Transportaktion von Berlin über Dresden, Göttingen und Hildesheim bereits in unserem Lagerraum in Velbert angekommen. Vielen Dank an dieser Stelle an alle, die uns tatkräftig dabei unterstützt haben!

Aber es soll natürlich noch weitergehen: 

Im Zusammenhang mit unserem Projekt planen wir im Frühjahr ein Reparaturwochenende, damit alle Instrumente in möglichst gutem Zustand die Reise nach Peru antreten können. Ein Geigenbauer aus der Nähe wird uns dankens-werterweise unterstützen und uns bei diesem Instrumentenbau-Workshop mit seiner Expertise und seinem Werkstattmaterial aushelfen. Darüber hinaus suchen wir weitere engagierte Geigenbauer:innen und Azubis, die beim Geigenbau-Wochenende in Velbert ihre fachmännische Unterstützung anbieten und auch ihr könnt teilnehmen! Alle, die keine Instrumentenbau-Profis sind, können einfache Aufgaben übernehmen, den Expert*innen zuarbeiten oder für die ganze Gruppe kochen! Weitere Infos folgen.

Nach wie vor sind wir auf eure Unterstützung angewiesen, um noch mehr Menschen, Orchester und Musikschulen zu erreichen: Ihr könnt Plakate aufhängen oder den Spendenaufruf digital teilen. Hier findet ihr unser Plakat.

Spende des Männerensembles der Dommusik Münster

Das Männerensemble der Dommusik Münster trat im Juli beim Pueri Cantores Festival in München auf und sammelte Spenden für DaCapo. Gerade in dieser Phase, die voller Instrumententransporte und -reparaturen ist, ist jede Spende viel wert und eine große Unterstützung. Danke für euren Einsatz! 

Vielleicht sucht ihr noch einen guten Zweck für die Spendenkörbe nach dem Weihnachtskonzert? Oder ihr habt Lust, einen Nachmittag mit einem kleinen Ensemble Straßenmusik für DaCapo zu machen?

Jede Aktion ist willkommen!

Rückblick zum dritten DaCapo-Benefizkonzert

Was für ein unvergesslicher Nachmittag! Am 6. Juli 2025 fand in der Aula der Universität zu Köln unser drittes DaCapo-Benefizkonzert statt – und es war ein voller Erfolg.

Das Programm spannte einen Bogen von europäischen Klassikern wie Saint-Saëns, Bizet und Rimski-Korsakov bis hin zu orchestrierten Werken des peruanischen Komponisten Luis Henrique Vargas Guevara. Besondere Höhepunkte: die Uraufführung von Exordium DaCapo (Jannis Heinemann) und das Korngold-Violinkonzert, brillant gespielt von Diego Vilela. Mit der Zugabe – Pérez Prados Mambo No. 5 – war die Aula schließlich ganz erfüllt vom lateinamerikanischen Lebensgefühl.

Ein riesiges Dankeschön an alle Musiker:innen, Helfer:innen, unsere wunderbare Community und unserem großartigen Publikum. Ihr habt das Konzert zu etwas Besonderem gemacht und gezeigt, wie stark Musik verbinden kann. Besonderer Dank gilt der Universität zu Köln und dem Collegium musicum, dem Arbeitskreis Spanien, Portugal, Lateinamerika (ASPLA), der gvl, dem internationalen Studentinnenwohnheim Helfta-Kolleg e.V., dem Instrumentenverleih der Hochschule Wuppertal, dem Geigenbau Kress, unserem Fotografen Bahram Shabani – und natürlich allen, die beim Instrumententransport geholfen, Unterkünfte bereitgestellt oder das Orga-Team unterstützt haben.

Ohne euch wäre das alles nicht möglich gewesen!

Neuigkeiten im Vorstand

Im April fand unsere letzte Mitgliederversammlung statt und damit gehen einige Veränderungen im DaCapo-Vorstand einher: Nach fünf Jahren verabschieden wir uns von Johanna Maul (Kassenamt) und Inka Jans (Freiwilligenbetreuung) und bedanken uns bei den beiden für ihren unermüdlichen Einsatz und die viele Zeit, die sie in die Vorstandsarbeit gesteckt haben. Inka und Johanna sind Gründungsmitglieder des Vereins und haben von Anfang an die Entwicklung des Projektes begleitet, gefördert und geprägt. Danke euch für Alles!

Seit April übernimmt nun Marc das Kassenamt, Amelie die Freiwilligenbetreuung und wir begrüßen Helena Morio als zweite Vorsitzende sowie Laura Steinmann für Social-Media im Vorstand! Toll, dass ihr dabei seid! 

OSIJCH-Konzert mit DaCapo-Alumnus Dayner Tafur-Díaz in Lima

Am 10. August reiste das Orquesta Sinfónica Infantil Juvenil de Chimbote (OSIJCH) für zwei Tage nach Lima, um im Theater in Miraflores ein ganz besonderes Konzert zu geben. Auf dem Programm standen echte Klassiker wie die 5. Sinfonie von Beethoven, Sibelius´ Finlandia und Tschaikowskis Slawischer Marsch. Nach einer langen und intensiven Probenphase unter der Leitung von Raúl Sosa Franchi brachte Dayner in zwei intensiven Probentagen die Stücke zur Perfektion. 

Der Einsatz der jungen Musiker:innen war beeindruckend: Für viele war es die erste Reise mit dem Orchester – und die Begeisterung, der Eifer und die Disziplin waren riesig. Neue Freundschaften entstanden, die Gruppenstimmung wuchs, und das Ziel von DaCapo – Verbindungen zu schaffen und gemeinsam zu wachsen – wurde spürbar erfüllt. Auch Dayner war vollständig involviert und konnte das Orchester auf diesem Weg begleiten.

Das Theater in Lima war schließlich bis auf den letzten Platz gefüllt und die Stimmung im Publikum wie im Orchester großartig. Mit der Unterstützung von Aushilfen aus Lima, Trujillo und sogar Deutschland wurde ein fantastisches musikalisches Erlebnis geschaffen. Trotz aller organisatorischer Herausforderungen hat sich der Aufwand mehr als gelohnt. Die Konzertreise war ein voller Erfolg und wird als Meilenstein für das OSIJCH noch lange in Erinnerung bleiben.

Jahresrückblick der Freiwilligen 24/25

Ein Jahr voller Musik, Begegnungen und Erfahrungen geht zu Ende und unsere Freiwilligen blicken auf eine intensive Zeit in Chimbote zurück.

Jakob (19, Cello) erzählt, wie prägend dieses Jahr für ihn war: Neben seinem Hauptinstrument hat er außerdem Kontrabass, ein wenig Horn und Musiktheorie unterrichtet, beim Chor unterstützt und zahlreiche Kammermusikprojekte organisiert. Sein persönliches Highlight waren die vielen spontanen Momente des gemeinsamen Musizierens mit Freund:innen. Natürlich gab es auch Herausforderungen – etwa die Kommunikation zwischen Schüler:innen, Lehrer:innen, Aushilfen und allen, die bei DaCapo mithelfen, teilweise über Ländergrenzen hinweg. Aber genau das machte das Jahr so intensiv. Die enge Verbindung mit den anderen Freiwilligen, gemeinsame Reisen nach Machu Picchu, Iquitos oder Huaraz und das Eintauchen in die peruanische Kultur – vom täglichen Reis bis hin zu achtstündigen Busfahrten, um Freunde zu besuchen – haben die Zeit unvergesslich gemacht.

Jakob’s Fazit: “Ich würde den Freiwilligendienst bei DaCapo jederzeit wieder machen. Ich bin stolz, ein besserer Lehrer geworden zu sein, Menschen motiviert und aus ihrer Komfortzone geholt zu haben und die Begeisterung für Musik teilen zu dürfen.”

Wir sagen Danke an unsere Freiwilligen Antonia, Merle, Felix, Martha, Viva, Laura und Jakob – ihr habt dieses Jahr einmalig gemacht und so viel bewegt!

UNSERE MISSION

Mit unserem Verein wollen wir Kindern und Jugendlichen in Peru die Möglichkeit geben, eine musikalische Ausbildung zu erlangen. Gleichzeitig wollen wir den kulturellen Austausch zwischen Peru und Deutschland fördern. Dafür schicken wir jedes Jahr Freiwillige nach Peru, damit sie dort Musikunterricht geben und im Orchester unterstützen. Außerdem veranstalten wir regelmäßig Spendenaktionen wie zum Beispiel Benefizkonzerte und aktuell eine Container-Aktion mit Sachspenden.

Hier kannst du uns unterstützen!

Jakob Vennefrohne

„Ich würde den Freiwilligendienst bei DaCapo jederzeit wieder machen. Ich bin stolz, ein besserer Lehrer geworden zu sein, Menschen motiviert und aus ihrer Komfortzone geholt zu haben und die Begeisterung für Musik teilen zu dürfen.“

– Jakob Vennefrohne, Freiwilliger 2024 / 2025
Felix Sandern

„In Peru habe ich gelernt, dass echte Verbindung entsteht, wenn man mit Offenheit, Musik und Herz aufeinander zugeht.“

– Felix Sandern, Freiwilliger 2024 / 2025
Johanna Schwab

„Seit meiner Zeit in Peru habe ich kein schlechtes Gewissen mehr, wenn ich mal 10 Minuten zu spät komme.“

– Johanna Schwab, Freiwillige 2022 / 2023
Julian Simon

„In Peru lerne ich jeden Tag etwas Neues kennen, sei es ein Wort, eine Frucht oder Musik.“

– Julian Simon, Freiwilliger 2022 / 2023
Amelie Schwarz

„Das Schönste ist zu sehen, dass man beim Unterrichten den Kindern so viel gibt und trotzdem noch viel mehr zurückbekommt.“

– Amelie Schwarz, Freiwillige 2022 / 2023