Newsletter September 2022

Weitere vier Monate sind vergangen und wir freuen uns sehr darüber Euch von den aktuellen Ereignissen bei DaCapo in Peru und Deutschland in diesem zweiten Newsletter zu berichten.

Impressionen aus dem Unterrichtsalltag

Die Freiwilligen Anja (Geige, Klavier), Verena (Cello) und Jil (Blechblasinstrumente) geben in unserem Projekt Einzelunterricht, Gruppenunterricht, leiten Orchesterproben und sorgen für Spiel und Spaß, wenn gerade nicht geprobt wird. Hier kann man gut sehen, wie fröhlich es bei uns zugeht!

Auch als Vertrauenspersonen sind die Freiwilligen in Chimbote oft da. Verena und Nadia vergaßen manchmal, Cello zu spielen, weil sie sich so viel zu erzählen hatten.

Eine neue Generation Musikbegeisterter wächst heran

Nachdem wir das Orchester bei der Schule neben dem Centenario vorgestellt haben, konnten wir eine neue Gruppe von 50 Schüler:innen ab sechs Jahren für Musik begeistern. Einmal wöchentlich geben wir Blockflötenunterricht in Kleingruppen für erste Einblicke in verschiedene Rhythmen, Notensysteme und Harmonien. Nach drei Monaten dieses Einführungskurses können sie sich ein Instrument des Orchesters aussuchen und als jüngste Gruppe zusammenfinden. Wir sind sehr froh über die Zusammenarbeit mit der Schule nebenan, damit das Orchester nach den pandemiebedingten Lücken wieder wachsen kann.

Wandel bei den Freiwilligen in Chimbote

Anfang September mussten Anja, Verena und Jil schweren Herzens wieder zurück nach Deutschland reisen, um dort ihre Studien fortzusetzen. Wir sind aber sehr froh, seit Mitte August Johanna als neue Freiwillige für Geige und Klavier in Chimbote zu begrüßen. Der nahtlose Übergang ist sowohl für das Team als auch für die Kinder und Jugendlichen aus dem Orchester sehr schön, um Johanna in verschiedene Aspekte des Orchesters und der peruanischen Kultur einführen zu können. Vor wenigen Stunden ist außerdem Julian in Chimbote angekommen. Er wird im kommenden Jahr die Cellogruppe unterrichten. Herzlich willkommen!

Zum Abschied von Anja, Verena und Jil haben wir ein Vorspiel veranstaltet, bei dem alle Teilnehmenden des Orchesters etwas präsentieren konnte. Es sind so viele Leute gekommen, dass der Platz im „Auditorio“ fast nicht ausgereicht hat.
Das Programm war bunt gemischt: Von Einzelbeiträgen über Streichquartette bis hin zum Blechensemble waren verschiedenste Auftritte dabei.


Danach waren ein Lagerfeuer und eine Übernachtung im Centenario geplant, um den Abend gemeinsam ausklingen lassen zu können.

Dass der Abschied so schwerfiel, ist ein gutes Zeichen: Wir hatten eine unvergessliche Zeit in Chimbote, haben viele Menschen in unsere Herzen geschlossen und sind DaCapo und dem Centenario unglaublich dankbar für diese einmalige Erfahrung. Danke!

Konzerte im August

Diesen Monat fanden zwei verschiedene Konzerte in Nuevo Chimbote statt. Zum Jubiläum der Kathedrale wurde im neuen Theater ein großes Konzert veranstaltet, das von dem Blechensemble, unterstützt durch Jil und Jason (Hornist aus Trujillo) eröffnet wurde. Anschließend trat das Kammerorchester unter der Leitung von Anja auf, bei dem Laura als eine unserer Schülerinnen ein Solo-Konzert für Bratsche und Orchester und Genesis und Jorge aus unserem Geigenlehrteam ein Doppelkonzert für zwei Violinen spielten.

Zum Schluss präsentierte das Kinderorchester Las Olas unter der Leitung von Genesis drei Stücke und sorgte für einen großartigen Abschluss und viel Applaus.

Das zweite Konzert war zum Anlass des Jubiläums der Schule „Santa Rosa“ und dort konnte das Jugendorchester OSIJCH zwei populäre peruanische Stücke präsentieren, sowie zwei Sätze der bekannten fünften Sinfonie von Beethoven.

Neues aus Deutschland

Im Juli fand in Stuttgart ein Vorbereitungstreffen für die Freiwilligen des Schuljahrs 22/23 statt. Auf dem Programm standen pädagogische Grundlagen, ein Spanisch Crash-Kurs und das Kennenlernen der Freiwilligen untereinander. Außerdem gab es viel Gelegenheit zum Austausch über die Arbeit in Chimbote, den Alltag und alle Fragen, die sich sonst noch stellten. Unterstützt wurden Inka und Niklas dabei von den beiden Peruanern Dayner und Diego, die selbst aus dem Projekt stammen und inzwischen in Deutschland leben.

Das Bewerbungsverfahren für den Freiwilligendienst 2023/24 ist eröffnet! Wie gewohnt können wir zwei Plätze über das Programm „weltwärts“ besetzen, aber auch privat ist der Freiwilligendienst weiterhin möglich! Informationen hierzu finden sich unter https://dacapoperu.org/volontariat/ .

Ende Juli fand in Heidelberg eine Veranstaltung des Rotaract Club Heidelberg-International statt. Rotaract Heidelberg-International initiierte im vergangenen Jahr ein Projekt namens „Art with heart“. Mitglieder des Clubs und andere Interessierte gestalteten unter der Leitung einer Künstlerin der Region eigene Kunstwerke und Gemälde. Im Rahmen eines Galadinners wurden ebendiese Gemälde versteigert.

Der Erlös der Bilder geht an unseren Verein und bietet uns die Möglichkeit, viele alte Projekte neu aufleben zu lassen und neue zu starten. Den Abend begleitete ein Streichquartett bestehend aus Vereinsmitgliedern.

Wir freuen uns sehr über die Spenden, den schönen Abend und die tolle Zusammenarbeit! Vielen herzlichen Dank!

Ausblick

Im Oktober werden wir uns als Vorstand gemeinsam mit den ehemaligen Freiwilligen Anja, Verena und Jil in Heidelberg zu einem Organisations- und Planungswochenende treffen.  Auf dem Plan stehen hier u.a. die Reevaluierung unseres Umgangs mit Spenden und eine Prioritätensetzung dieser, die Spendenakquirierung und die Öffentlichkeitsarbeit sowie Freiwilligenwerbung. Wir freuen uns sehr auf das Wochenende und berichten im nächsten Newsletter davon!


Juni 2022

Es ist so weit: Wir haben einen Dacapo-Newsletter! Unsere aktuellen Freiwilligen Verena, Anja und Jil werden ein wenig berichten, wie es im Projekt im Chimbote gerade so läuft.

Rechts seht ihr den „Plaza de armas“, ein großer Platz mitten im Zentrum von Chimbote bei wunderschönem blauem Himmel.

Neues aus dem Centenario

Hier in Peru haben die Schüler:innen seit Beginn der Pandemie zwei Jahre lang ausschließlich online-Unterricht gehabt. Erst dieses Jahr im April sind die Schulen in den Präsenzunterricht zurückgekehrt. Vor allem für Kinder und Jugendliche erscheint es uns sehr wichtig, diese Routine im Alltag zu haben und ihre Freund:innen zu sehen. Während der langen Zeit des Online-Unterrichts konnte glücklicherweise das Orchesterprojekt größtenteils weiterhin stattfinden und die Schüler*Innen sind beinahe jeden Tag in das Centenario gekommen, hatten dort die Möglichkeit, Musik zu machen, ihre Freund:innen zu treffen und einfach mal aus dem Haus zu kommen.

Andersherum bekommen wir seit April, seit die Schulen wieder in Präsenz arbeiten, deutlich zu spüren, dass viele der Kinder und Jugendlichen viel weniger Zeit und Kapazität für das Orchester haben. Einige Familien haben verständlicherweise gesagt: „Wir pausieren erstmal mit dem Musikunterricht und schauen, wie das mit der Schule läuft“. Andere Schüler:innen fehlen regelmäßig in den Proben wegen zu vieler Hausaufgaben oder Schulveranstaltungen. Wir hoffen, dass sich das schnell wieder einpendelt, vermutlich ist nur der Start nach der pandemiebedingten Ausnahmesituation etwas holprig. Wir erinnern uns auch noch gut an unsere Schulzeit und wie schwierig es manchmal war, die Schule mit einem so zeitaufwendigen Hobby wie der Musik unter einen Hut zu bringen.

Die Instrumentenspenden sind da!

Ein riesengroßes Dankeschön an Alle, die uns ein Instrument gespendet haben und an Verenas Bruder Philipp für den Transport von Deutschland nach Peru. Wir freuen uns unglaublich über viele Blockflöten, drei Trompeten, drei Querflöten und sogar eine Oboe! Das hilft uns enorm, um mit den Orchestern viele weitere tolle Projekte zu verwirklichen.

Das Junikonzert mit dem OSIJCH
(kurz für Orquesta Sinfonica Infantil Juvenil de Chimbote – unser Jugendsinfonieorchester)

Ende April hieß es ohne Vorwarnung: Am 4. Juni wird das neue Theater eingeweiht und wir brauchen ein großes Programm mit dem OSIJCH! Wir hatten also einen guten Monat Zeit, um uns etwas aus dem Ärmel zu schütteln, mit einem Jugendsinfonieorchester, das zwar hochmotiviert, aber in den Proben oft sehr unvollständig ist. Wir Freiwilligen und die weiteren Dozierenden waren besorgt, ob das wohl in der kurzen Zeit klappen würde.

Also entschieden wir uns, viele Stücke zu spielen, die die meisten aus dem Orchester schon von vorigen Konzerten kannten, um nicht so viel neues Programm erarbeiten zu müssen. Die Samstage wurden zu ganzen Probentagen, an denen wir von morgens bis abends im Centenario waren, zusammen Mittagaßen und in den Pausen Fußball und Tischtennis spielten.Unter der Woche wurde in verschiedenen Besetzungen jeden Nachmittag geprobt, sodass wir es schließlich schafften! Bis zur letzten Sekunde fehlten noch Kleinigkeiten, die organisiert werden mussten, doch der viele Stress hat sich wirklich gelohnt: Das Programm hat noch viel besser geklappt, als wir erwartet haben. Wir hatten auf der Bühne so viel Freude, dass das ganze Publikum angesteckt wurde und das neue Theater mit einem gelungenen Orchesterkonzert eingeweiht werden konnte!

Einen kleinen Einblick in das Konzert bekommt ihr unter folgendem Link mit Danzón No. 2 von Arturo Márquez.

Die Jüngsten im Orchester bei den Olas

Mit den Olas, unserem Kinderochester bereiten wir uns gerade auf ein Konzert Ende Juni vor. Das Programm erschien sehr schwierig, aber zum Glück helfen uns die Großen aus dem Jugendorchester tatkräftig bei den Proben. Letzte Woche hatten wir eine Partnerprobe, bei der jeweils ein/e Schüler:in aus dem OSIJCH mit einem/r Schüler:in der Olas zusammengearbeitet hat. Diese Methode hat sich bewährt und wir werden sie wohl in Zukunft öfter anwenden.

Herzlich Willkommen an die neuen Lehrer*Innen

Unser Lehrteam für die jungen Musizierenden im Centenario in Chimbote wird immer größer. Bis März hatten wir bereits ein beständiges Team unterstützt durch Freiwillige aus Deutschland für die Streich- und die Holzblasinstrumente vor Ort. Um die Blechblasinstrumente haben wir uns immer etwas Sorgen gemacht, weil es für sie keine Lehrkraft gab. Nun unterstützt uns seit März 2022 Jason, ein Hornist aus Trujillo, der zweimal pro Woche zu den Proben kommt. Zusätzlich ist vor einem Monat Jil aus Deutschland angekommen. Sie ist Freiwillige für Trompete und sorgt zusammen mit Jason dafür, dass unsere Blechgruppe inzwischen eine der engagiertesten von allen ist.

Vor einigen Wochen wurde uns Javier vorgestellt. Er ist Künstler und Psychologe und soll uns im Centenario sowohl organisatorisch unterstützen als auch durch Motivations- und Dankbarkeitsübungen. Nachdem wir alle zunächst etwas skeptisch waren, zeigen sich inzwischen schon große Veränderungen in vielen Bereichen. Er hat uns bei der Organisation für das Junikonzert viel Arbeit abgenommen und ist im Moment dabei, eine neue Generation an Interessierten anzuwerben, die ab nächster Woche mit Blockflötenunterricht beginnen werden, um sich danach ein Orchesterinstrument auszusuchen.

Aktivitäten im Centenario

Als es noch sommerlich warm war, ließen sich viele Aktivitäten außerhalb der Proben organisieren. So haben wir im Sommer mehrmals Lagerfeuer gemacht, gemeinsam Fußball oder Tischtennis gespielt und im April sogar im Centenario gezeltet! In den letzten Wochen sind die Temperaturen sehr gesunken und die Aktivitäten verlagern sich mehr nach drinnen. Letze Woche zum Beispiel haben wir im Probenraum, im „Auditorio“, einen Filmeabend gemacht.

Als es noch sommerlich warm war, ließen sich viele Aktivitäten außerhalb der Proben organisieren. So haben wir im Sommer mehrmals Lagerfeuer gemacht, gemeinsam Fußball oder Tischtennis gespielt und im April sogar im Centenario gezeltet! In den letzten Wochen sind die Temperaturen sehr gesunken und die Aktivitäten verlagern sich mehr nach drinnen. Letze Woche zum Beispiel haben wir im Probenraum, im „Auditorio“, einen Filmeabend gemacht.


Viele liebe Grüße aus Peru

Anja, Verena und Jil

Neues vom Vorstand aus Deutschland

Neben den Instrumentenspenden, die bereits mit Verenas Bruder nach Peru gelangt sind, konnten wir innerhalb der letzten Wochen ebenfalls ein Paket mit einigen Geigen und Zubehör auf den Weg nach Peru schicken! Durch die Coronapandemie war die Versendung der gespendeten Instrumente bisher nicht möglich und wir freuen uns sehr, dass wir nun so einen ersten erfolgreichen Versuch per Post starten konnten.

Im nächsten Newsletter können wir mehr über die Ankunft und die Verwendung der Instrumente berichten. Die gesendeten Geigen wurden von Geigenbau Franke in Darmstadt gespendet – vielen herzlichen Dank dafür!!

Ab September bzw. Januar werden erneut 3 Freiwillige aus Deutschland und Österreich nach Peru reisen. Dabei werden wir weiterhin auch von den Freunden der Erziehungskunst Rudolph Steiners durch das Freiwilligenprogramm Weltwärts unterstützt. Als Vorbereitung auf den Freiwilligendienst haben Inka und Niklas ein gemeinsames Wochenende in Stuttgart organisiert, das in den kommenden Wochen stattfinden wird. Auf dem Programm stehen Workshops zum Unterrichten und didaktischen Grundlagen, Dirigieren sowie Infos über das Projekt, die Stadt, Orte, die man gesehen haben muss und vielleicht auch die, die man besser nicht alleine besucht. Wir sind super gespannt, wie die drei werdenden DaCapo Freiwilligen Land, Kultur und Menschen wahrnehmen und erleben!

Auch auf social media sind wir weiterhin aktiv! Aus Deutschland werden regelmäßig Beiträge hochgeladen, der Vorstand vorgestellt oder über verschiedene Dinge informiert. Dahinter stehen Johanna und Mia, die im Vorstand unser social media Team bilden. Zusätzlich füttern Verena, Anja und Jil besonders die Story auf Instagram und Facebook mit den aktuellen Geschehnissen. Wer also immer up-to-date bleiben möchte kann uns gerne unter @dacapo.peru folgen!

Viele liebe Grüße (leider nicht aus Peru 😉)

Euer Vorstand


Die ersten Freiwilligen seit 1 ½ Jahren!

Völlig spontan, 2 Woche vor ihrer Ausreise, erreichte uns im Vorstand eine Nachricht: „Wir, Anja und Verena, würden gerne nach Peru fliegen!“. Nach kurzer Diskussion im Vorstand stand schnell fest, dass die Ausreise so schnell wie möglich erfolgen sollte. Es ist also geschehen: 1 ½ Jahre nachdem unsere letzten Freiwillige auf Grund der Corona-Pandemie aus Peru ausgeflogen wurden, konnten nun zum ersten Mal wieder zwei deutsche musikbegeisterte Voluntarias nach Chimbote fliegen! Mit im Gepäck zwei gespendete Geigen, Kontrabass-, Geigen-, und Cellobögen sowie Zubehör für die Instrumente vor Ort!

Beide haben sich gut eingelebt, wohnen bei Morayma, die schon sehr häufig Freiwillige empfangen hat und bereits auf dieser Website einiges darüber erzählt hat.

In den letzten Wochen wurde in Peru ein großes Konzert zum Jubiläum Chimbotes vorbereitet, welches am 04.12.21 mit Publikum im Saal der Universität Uladech stattfinden konnte. Unter der Leitung von Anja Littmann spielte zunächst das Kammerorchester E. Elgars Streicherserenade. Im Anschluss daran spielte das Sinfonieorchester, dirigiert von Jorge Calderon, Johann Strauss „An der schönen blauen Donau“, die Nussknackersuite von Piotr Ilich Tchaikovsky, den Radetzky Marsch von J. Strauss sowie peruanische und weihnachtliche Musik.

Zeitgleich fand in Heidelberg, Deutschland, das erste richtige Vorstandstreffen unseres Vereins statt. Nachdem unsere Treffen im vergangenen Jahr sehr regelmäßig ausschließlich online stattgefunden hatten, konnten wir uns nun endlich live und in Farbe sehen! Es war ein sehr produktives und genauso lustiges Wochenende – einige von uns kannten sich bereits aus vorherigen Freiwilligendiensten, da wir jedoch alle zu unterschiedlichen Zeitpunkten in Peru waren hatten sich die meisten noch nie richtig getroffen. Mit viel Kaffee, Chicha Morada, Plätzchen und vor allem Motivation und Lust auf neue Entwicklungen haben wir viel geplant, besprochen, abgewogen und in die Tat umgesetzt. Auf dieser Website finden sich nun nicht nur aktualisierte Informationen über einen Freiwilligendienst und unsere Vereins– und Kontodaten (😉), sondern auch frisch geschossene Fotos unseres Vorstandes und des Teams vor Ort in Peru.

Auch Informationen über den Verein, die Satzung und ein Aufnahmeantrag sind nun hier zu finden! Wir freuen uns sehr über neue Mitglieder, die Lust haben, mehr über unsere Arbeit in Peru zu erfahren.

Stolz tragen wir unsere Pullis und T-Shirts zu Schau: bei Interesse sind diese bald wieder erhältlich, kontaktieren Sie uns dazu gerne unter dacapo-peru@web.de! Außerdem haben wir nun einen Flyer und tolle Sticker, die von Sophia Müller-Dott und Philipp Schlegel entworfen wurden. Vielen herzlichen Dank dafür!

Aktuelle Informationen über die Entwicklungen in Peru finden sich am schnellsten auf unserer Instagram-Seite (@dacapo.peru), wir bemühen uns jedoch, ebendiese Informationen auch hier im Blogbereich auf der Startseite der Website zu veröffentlichen.

In diesem Sinne wünschen wir weiterhin eine schöne Adventszeit – wir werden berichten, wie es bei uns weitergeht!


Neues von DaCapo – Warum es uns gibt

Mitte Mai. In Peru wird es langsam wieder kälter, der Wind weht: das offene Meer vor den Toren Chimbotes macht sich bemerkbar. Vor einem guten Monat hat das neue Schuljahr wieder begonnen, die Ausreden der Schüler:innen über das Nicht-üben werden erfinderischer und das nächste große Konzert wird erst wieder Ende Juni zum chimbotanischen Jubiläum stattfinden. Es kehrt zumindest für wenige Wochen etwas Ruhe und Entspannung ein.

Mitte Mai. In Deutschland wird es langsam etwas wärmer: der Sommer steht vor der Tür. Die neuen Freiwilligen für DaCapo, die im September ihre Reise nach Peru antreten werden, sind schon lange ausgewählt. Es wird fleißig Spanisch gelernt, Gepäck vorbereitet, das Impfbuch geprüft, Reisepläne geschmiedet, der erste Kontakt zu den Mitfreiwilligen entsteht und das Vorbereitungswochenende vor der großen Reise rückt immer näher.

Mitte Mai 2021. Wie sehr würden wir uns wünschen, dass es so laufen könnte. Dass die Realität aber mehr oder weniger dem Gegenteil dessen entspricht, was für uns Normalität bedeuten würde, muss nicht weiter erläutert werden. Es ist eben alles anders.

Die Situation in Peru ist schwierig zu fassen. Medizinische Engpässe gekoppelt mit wenig Informationen, die an die Bevölkerung gebracht werden, führen zu viel Hilfslosigkeit und Sorgen. Präsenzunterricht kann kaum durchgeführt werden, ganz zu schweigen von Orchesterproben. Viele Schüler:innen kommen wegen der sehr umfassenden Schulaufgaben kaum dazu ihr Instrument auszupacken. Bei anderen fehlt einfach die Motivation – verständlich, wenn man das nun fehlende enge Miteinander im Projekt gewohnt ist.

Ende Oktober fand in Deutschland unsere Gründungssitzung zur offiziellen Vereinsgründung statt. Nachdem alle Formulare und Unterlagen beim Gericht angekommen waren und wir den lang ersehnten Brief des Vereinsregisters erhalten hatten der kurze Schreck: die Gründung war unzulässig, weil wir den Verein online gegründet hatten. Nach der Enttäuschung im ersten Moment können wir es nun alle mit Humor nehmen – bürokratische Ausführungen wären hier wohl fehl am Platz. Die Kurzversion: Zu einer Vereinsgründung müssen sich mindestens drei Personen in Präsenz treffen, die damals aktuellen Regelungen erlaubten das Zusammenkommen von zwei Haushalten/ bzw. in unserem Fall Personen. Paradox.

Aber auch ohne offiziellen Verein geht unsere Arbeit weiter: besonders auf den bekannten social media Kanälen wird immer auf dem neusten Stand berichtet. Hier sind über die letzten Monate unter anderem schon diverse Interviews mit verschiedenen Personen des Projektes zusammengekommen. Auch zum zweiten Versuch der Vereinsgründung wird es dort weitere Informationen geben. Die Unterlagen sind eingereicht – wir hoffen sehr, dieses Mal alles richtig gemacht zu haben!

Die Links zu den Kanälen befinden sich oben rechts auf dieser Website.

In Peru läuft weiterhin der Einzelunterricht im Onlineformat. Immer wieder wird versucht, Orchesterproben auf der Wiese des Kulturzentrums zu ermöglichen. Wegen der recht hohen Fallzahlen wurden diese nun leider wieder abgesagt. Stattdessen versuchen wir ein Video aus vielen Einzelaufnahmen der Schüler:innen zusammenzuschneiden.

Es geht also voran! Sowohl in Peru als auch in Deutschland. Und dennoch drängt sich von Zeit zu Zeit die Frage auf, warum wir eigentlich ausgerechnet die Musik in Peru so umfassend unterstützen wollen. Noch dazu klassische Musik, die in Peru nicht einmal bekannt und schon gar nicht kulturell „heimisch“ ist. Gerade in Zeiten wie diesen, in denen soziale Ungerechtigkeit, medizinische Ausstattung und schulische Bildung ausgeprägter und wichtiger zu sein scheinen, denn je. Von Luft, Liebe und Musik lebt es sich bekanntlich nicht. Bei allem Leid auf dieser Welt – warum sollten wir weiterhin ein kleines peruanisches Musikprojekt unterstützen? Wären Spender nicht mit ‚Unicef‘, ‚Ärzte ohne Grenzen‘ oder dem schulischen Förderverein besser bedient?

In Gänze lässt sich diese Frage wohl nie beantworten und es gibt sicherlich wichtigeres, als Kindern ein wenig Musik beizubringen, doch ist es eben nicht nur die Musik, die uns vorantreibt.

Chimbote ist eine unglaublich laute, sehr peruanische und unruhige Stadt. Im vergangenen Jahrtausend erbaut, kann sie weder mit vielen prunkvollen Kolonialbauten punkten, noch verfügt die mitten in der Wüste gelegene Stadt über weitläufige Parks und Grünanlagen (jedenfalls nicht so, wie man sich es in Deutschland vorstellen würde). Chimbote hat seinen Charme – jede und jeder, die/der die Stadt kennt wird dies nach einiger Zeit bestätigen! Zentral gelegen, mitten in der Stadt, befindet sich das Kulturzentrum. Von der staubigen Straße gelangt man durch ein gigantisches Tor, welches immer bewacht wird, vorbei an den ersten Räumen des Projektes in einen kleinen Park. Grüne Wiesen, nicht selten bevölkert von vielen spielenden Kindern, die zwischen Malerstaffeleien, Trompeten- oder Geigenunterricht und dem kleinen Café umherrennen. Bunt bemalte Wände, von irgendwo erklingt Ballettmusik und eine kleine Kindergartengruppe läuft im Gänsemarsch zum Kinder-Saal der im Kulturzentrum integrierten Bibliothek. Am Nachmittag sind viele Schüler:innen des Orchesters zum Üben oder Quatschen auf der Wiese verstreut – still ist es nie, ein Ort der Ruhe kann es trotzdem sein!

Erst mit der Zeit wird klarer, warum all dies im Centro Cultural zwar Normalität aber doch etwas ganz besonderes ist. Zwar wird häufig vom sozialen Musikprojekt gesprochen, doch ist dies nur ein Mittel, den Zweck des Projektes schnell zu vermitteln. Eigentlich ist das Soziale ein Nebenprodukt des normalen Lebens im Projekt. Es geht nicht darum, sozial benachteiligten Kindern ein „besseres“ Leben ermöglichen zu wollen: dafür gibt es andere (und mindestens genauso wichtige) Projekte. Es geht nicht darum, Kindern zu zeigen, wie man „richtig“ Musik macht. Es geht auch nicht darum, Kindern eine neue Kultur und Erziehungsvorstellung aufzudrängen.

Es geht darum, ALLEN Kindern, ungeachtet – und das ist wörtlich zu nehmen – ihrer kulturellen Herkunft, ihres sozialen Standes, ihrer finanziellen Mittel, ihrer (musikalischen) Vorbildung und ihrer Erziehung, ein Freizeitangebot zu ermöglichen, das so viel mehr als nur Musik ist. Nicht nur werden so Kinder und Jugendliche verschiedener Herkünfte im Projekt integriert, sie wissen meist nicht einmal, woher alle anderen Kinder kommen. Hier begegnen sich Personen, die sich außerhalb des Kulturzentrums nie näherkommen würden: mit dem Betreten des Zentrums wird nicht einmal darüber geredet. Im Vordergrund steht das Verbringen gemeinsamer Zeit, das gemeinsame Musizieren, sich kennenzulernen und jeden Menschen so anzunehmen, wie er oder sie eben ist. Zusammen mit venezolanischen Schüler:innen und Lehrer:innen und den deutschen Freiwilligen entsteht ein einmaliger Austausch der Kulturen, der schnell zur Selbstverständlichkeit wird. Schon die jüngsten Kinder im Kinderorchester folgen offen und routiniert den auf gebrochenem Spanisch vermittelten Anweisungen der deutschen Freiwilligen, helfen beim Erlernen der Sprache und fragen begeistert, welche peruanischen Gerichte man schon kennen gelernt hätte.

Die großen Probleme der Welt lösen wir nicht, aber wir fangen im Kleinen an! Und ich bin mir sicher, jeder und jede Musiker:in im Projekt DaCapo hat ein wenig des Interkulturellen mitgenommen. Hat gelernt, dass Aussehen, Herkunft und nicht einmal die gesprochene Sprache gemeinsames Leben einschränken müssen. Ist offen für andere Orte und Kulturen geworden und hat Lust über den Tellerrand zu schauen. Hat erlebt, wie wichtig sozialer Zusammenhalt ist und wie all dies durch die Musik erfahrbar gemacht werden kann!

Pathetisch, ich weiß – aber manchmal muss das eben sein.

Text von Annika Schlegel


10 Jahre Musik – wir feiern!

10 Jahre DaCapo Peru – 10 Jahre sinfonische Musik in Chimbote – 7 ½ Jahre Freundschaften über Landesgrenzen hinweg!

Wir feiern Geburtstag!

Viel ist in den vergangenen zehn Jahren passiert! Beinahe 1000 Kinder und Jugendliche haben in dieser Zeit über die Jahre verteilt an Orchester- und Chorproben teilgenommen. Sie haben Instrumente spielen gelernt, Kurse über Musikgeschichte und -theorie besucht und vor allem erfahren können, wie es sich anfühlt, Teil eines großen Ganzen – einer Gruppe von Gleichgesinnten, verbunden durch die Musik – zu sein.  Begleitet durch inzwischen 20 verschiedene Lehrer*innen, fünf Dirigenten und fast 40 Freiwillige aus Deutschland konnte das Projekt langsam wachsen: der Übergang der ersten Blockflötengruppe auf das Spiel sinfonischer Instrumente war dabei genauso ein großer Schritt, wie auch der Weg zu Präsentation der ersten Sinfonie, die je in Chimbote gespielt wurde!

Januar 2020 - Auf dem Weg zur Probe
Januar 2020 – Auf dem Weg zur Probe

Aber nicht nur in Peru feiern wir Geburtstag: Pünktlich zum 10-jährigen Jubiläum haben wir hier in Deutschland einen Förderverein gegründet, der die interkulturelle Arbeit erleichtern und unterstützen soll. Viele ehemalige Freiwillige, die selbst in Peru gelebt und gelehrt haben, engagieren sich so, um wiederum neuen Interessenten und Freiwilligen ihren Weg und Start in Peru etwas zu erleichtern! Außerdem wollen wir natürlich die musikalisch-kulturelle Szene in Chimbote weiter unterstützen, in Deutschland bekannt machen und so immer mehr Kindern und Jugendlichen die Erfahrung, in einem sinfonischen Orchester zu spielen ermöglichen!

Ende November 2020 - Gründungsversammlung DaCapo Peru in Deutschland!
Ende November 2020 – Gründungsversammlung DaCapo Peru in Deutschland!

Musik als Freizeitbeschäftigung ist in Peru eine absolute Nische! Einerseits ist klassische Musik, wie sie hier in Deutschland kaum wegzudenken ist, in Peru kulturell kaum verankert und sehr unbekannt – dadurch auch die sinfonische Besetzung eines Orchesters. Zusätzlich ist es für Kinder und Jugendliche in Peru kaum üblich, ein Hobby neben der Schule auszuüben. Umso besonderer hingegen ist der Zusammenhalt, der unter den Musiker*innen immer sichtbarer wird: die große Rasenfläche im Kulturzentrum ist so noch Stunden nach den Proben Schauplatz von Fußballspielen, hitzigen UNO- oder Ligretto-Runden und vielen lustigen und auch mal ernsten Gesprächen. Sowohl der Schüler*innen aber auch gemeinsam mit Lehrer*innen bzw. Freiwilligen des Projektes. Als ausschließlich musikalisches Projekt lässt sich DaCapo kaum bezeichnen, sticht doch der soziale Aspekt so deutlich heraus! Auch musikalisch wird versucht verschiedene Kulturen, Gewohnheiten und Vorlieben zu vereinen, aber auch Horizonte zu erweitern. Das musikalische Repertoire des Orchesters bewegt sich zwischen der klassischen sinfonischen Orchestermusik und peruanischer bzw. lateinamerikanischer Musik. Gerade das klassische Orchesterrepertoire ist für das Publikum meist neu und ungewöhnlich, trifft aber dennoch auf viel Zustimmung und Begeisterung!

All dies gemeinsam zu feiern gestaltet sich zurzeit natürlich etwas schwieriger als erhofft! Peru ist von dem Coronavirus stark betroffen, sodass die ersten Proben erst wieder Mitte Oktober stattfinden konnten. Der Instrumentalunterricht wurde seit Beginn der Pandemie online durchgeführt, sodass die meisten Musiker*innen dennoch Fortschritte machen konnten. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, die passenden Endgeräte oder das Internet für den Unterricht auftreiben zu können oder auch nur an die Instrumente zu kommen, die noch im abgeschlossenen Kulturzentrum lagerten, konnten nach einiger Zeit beseitigt werden. So tauchten Bilder von Jungs auf, die voller Hingabe ihr Horn in die Arme schließen konnten – die Trennung war wohl sehr schmerzhaft 😉 und für den Unterricht fanden sich kreative Ideen. So läuft bei einigen Schüler*innen der Unterricht immer noch über das Senden von Whatsapp-Sprachnachrichten, in denen sie sich selbst aufnehmen – zumindest besser als Nichts! 😉 Inzwischen ist es für einige Schüler*innen wieder möglich in das Projekt zu kommen und so auch Präsent, mit Abstand, Maske und frischer Luft, Einzelunterricht zu erhalten.

Als im Oktober mit den gemeinsamen Proben gestartet werden konnte war die Freude groß! Schnell stand fest, dass das alljährige Konzert zum Geburtstag des Orchesters, aber auch gleichzeitig zum Jahrestag der Stadt Chimbote, stattfinden sollte! Unter freiem Himmel im Kulturzentrum ohne Publikum gespielt und aufgenommen wurde es nun über Facebook auf der Seite des Kulturzentrums veröffentlicht. Auch wir Freiwillige haben uns an diesem Konzert beteiligt und ein Grußvideo zusammengeschnitten, welches die Zusammenarbeit der verschiedenen Länder und Kulturen beschreiben soll.

Wir freuen uns sehr auf die nächsten Wochen, Monate und Jahre der Zusammenarbeit!

¡Que viva DaCapo Perú! ¡Que viva la música!


Abschlusskonzert des Sommerprojektes 2020

Am 29.02.2020 fand das große Abschlusskonzert der Sommer Probenphase statt. Zu hören war das Orquesta de Olas mit dem Stück Chamambo, das Kammerorchester mit der Suite „Aus Holbergs Zeit“ von Edward Grieg und das Orquesta sinfonica juvenil mit Dvoraks neunter Sinfonie „Aus der neuen Welt“. Es war das erste Mal, dass eine zusammenhängende Sinfonie in der Stadt Chimbote präsentiert wurde, sodass das Konzert nach einer ca. eineinhalb monatigen Probenphase auch beim Publikum sehr gut ankam.

Nicht nur musikalisch wurden die Sommermonate bei DaCapo intensiv genutzt. Bei verschiedenen Freizeitaktivitäten wie Lagerfeuer, OpenAir Kino, Camping im Centenario oder Geländespielen waren die Mitglieder der Orchester häufig von morgens bis abends im Centenario. So sind nicht nur viele neue Freundschaften unter den Schülerinnen und Schülern entstanden. Auch das Verhältnis zwischen Schüler*innen, Lehrer*innen und Freiwilligen ist spürbar enger geworden. Krönender Abschluss nach einem tollen Konzert war dann eine große orchesterinterne OpenAir Party, bei der viel getanzt wurde.

Leider ist die Arbeit im Projekt nun auf Grund des Coronavirus deutlich eingeschränkt. In Peru herrscht eine umfassende Ausgangssperre, die es den Menschen nicht erlaubt, außerhalb dringender Notfälle oder zum Einkaufen das Haus zu verlassen. Alle deutschen Freiwilligen sind inzwischen wieder wohlbehalten in Deutschland angekommen, sodass die Arbeit vor Ort nun rein vom festen Lehrerteam übernommen wird. Langsam etabliert sich ein fester Stundenplan über Zoom, Skype, WhatsApp oder ähnliches, sodass alle Schüler, die ihre Instrumente bei sich zu Hause haben, weiterhin Einzelunterricht erhalten können.


Januar/Februar 2020

Da in Perú immer um die zwei Sommermonate Januar und Februar Schulferien sind, haben wir in diesen zwei Monaten die Möglichkeit, besonders intensiv mit den Kindern zu arbeiten. Momentan wird im Jugendorchester die Sinfonie „Aus der Neuen Welt“ von Antonin Dvorak eingeübt (siehe Bild links), um diese im großen Konzert Ende Februar zu präsentieren. Nicht nur für die Jugendlichen ist dieses große Werk etwas ganz besonderes, denn mit der Aufführung in Chimbote bekommt die Stadt das erste Mal die Möglichkeit, eine Sinfonie in einem Konzert zu hören. Dreimal die Woche wird dafür auf dem Schulhof einer Schule in Stimmproben, Streicher- und Bläserproben und Tuttiproben intensiv gearbeitet. Freiwillige unterstützen hierbei die Arbeit der hauptamtlichen Lehrer. Auch mit dem Anfängerorchester „Olas“ wird an einem kurzen Programm gearbeitet. Die Leitung liegt dabei in der Hand der Freiwilligen. Zweimal die Woche wird am Nachmittag mit den Kindern, sowohl als Streichorchester, als auch in sinfonischer Besetzung geprobt (Bild rechts), damit auch diese Teil des großen Konzertes Ende Februar sein können.

Probe des Orquesta Sinfónica Juvenil

Das Kammerorchester studiert momentan die Suite „Aus Holbergs Zeit“ von E. Grieg ein. Diesen Sommer liegt die Leitung in der Hand der Freiwilligen, die auf diesem Wege eigens mehr Erfahrung in der Leitung und im Orchesterdirigat gewinnen können.

Probe des Orquesta Infantil (Anfängerorchester)

Neben der musikalischen Arbeit stehen wir momentan auch vor einigen organisatorischen Herausforderungen, die die Verselbstständigung unseres Projektes mit sich bringt. Dazu gehört vor allem die Gründung eines Fördervereins in Deutschland, sowie der Aufbau und die Änderung der Strukturen für die Arbeit in Perú vor Ort.